Presseartikel 2012

Okt 23, 2016 | Allgemein, Pressearchiv

„Drei Schlag hängen- der Vorstoß in die Tiefe“ wird veröffentlicht

1. HEG wird zelebriert und Feier des ersten Hüttenröder Steigerballs

In diesem Jahr gab es zwei große Knüller: einmal der Hüttenröder Steigerball, der erstmals im „Deutschen Haus“ gefeiert wurde und die Herausgabe der 3. Hüttenröder Edition. Beide Projekte haben viel Vorbereitungsarbeit erfordert, der Erfolg nach dem Ball bzw. nach der Herausgabe hat für alle Mühen entschädigt und die Organisatoren angespornt weiter zu machen.

Zum Steigerball geladen waren neben den Mitgliedern des Vereins, befreundete Vereine Hüttenrodes und lokale Prominenz, die auch zahlreich erschienen sind. Mitschnitt Eröffnungsrede An diesem Abend wurde auch der „Silberne Steigerhammer“ vergeben Zeitungsartikel Steigerball. Diesmal an die Hermann- Reddersen Stiftung in Form seines Vorsitzenden Herrn Dr. von Kortzfleisch. Herr von Kortzfleisch hat uns bei unseren Buchvorhaben unterstützt und  wertvolle Vorworte den Büchern beigesteuert.

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Der Abend wurde gekrönt durch eine opulente Lasershow mit beeindruckender Melodie, die den Anwesenden den Atem raubte.

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Traditionell zum Bergmannstag wurde „Drei Schlag hängen- Der Vorstoß in die Tiefe“ veröffentlicht. Autoren waren vornehmlich Andreas Pawel und Jens Kruse. Es konnte aber auch ein Gastbeitrag aus der Feder von Bernd Aberle veröffentlicht werden. Wie auch bei den Vorgängern, speziell „1000 Jahre Bergbau im Hüttenröder Revier“ war das Medienecho sehr groß Artikel Harzzeit, Artikel Volksstimme, Auslieferung Touristonformation Elbingerode. Inhaltlich schließt das Buch an die historischen Ausführungen des vorher genannten an und beschreibt die Entwicklung der Bergwerke, eben die Entwicklung zu Tiefbaubetrieben. Kurzbeschreibung und Cover

Natürlich wurden auch Erkundungsexkursionen in die Grube Braunesumpf durchgeführt. Dabei wurde u.a. eine bisher unbekannte Mineralisation entdeckt. Nach mineralogischer, labortechnischer Analyse stellte sich heraus, dass es sich um Erythrin handelt. Das ist natürlich eine kleine Sensation, dachte man doch bisher, dass alle Minerale bekannt waren. Dieser Umstand sollte in einem später folgenden Buch eingehender der Öffentlichkeit präsentiert werden.

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Bei diesen Exkursionen wagten wir uns in Bereiche, die seit mehr als 40 Jahren kein Bergmannsfuß betreten hat. Allein das sorgfältige Studium der Grubenrisse hat es ermöglicht diese scheinbar vergessenen Grubenbereiche unter großen Anstrengungen wieder zu betreten.

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Nach viel Aufregung durch die Buchveröffentlichung war es Zeit das Bergrevier zeitweilig zu verlassen und andere Bergreviere zu befahren, um den bergbaulichen Horizont zu erweitern und den Austausch mit anderen Bergrevieren zu pflegen. Wie schon bei der Befahrung des Andreasberger Bergreviers  Bericht über Befahrung Andreasbergerrevier haben wir uns durch Mitglieder des Ortsansässigen Vereins fachkundige Führung organisiert. Auf dem Plan stand ein Wochenende unter dem Motto: „HEF- Harzerisch- Erzgebirigische Freundschaft“, die uns in die Bergreviere um Annaberg und Schwarzenberg führten. Als Auftaktbefahrung befuhren wir das ehemalige Steinsalzbergwerk Marie in Morsleben, das als Atommüllendlager der DDR vorgesehen war aber nie in Betrieb genommen wurde. Wir erhielten Einblicke in den örtlichen Salzabbau und die derzeitigen Tätigkeiten.

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Einen Tag später angekommen in Annaberg besuchten wir das Pumpspeicherwerk Markersbach, das mit seinen beeindruckenden Dimensionen aufwarten kann.

Der Abend klang gemütlich in der „Whiskeyschlucht“ in Annaberg aus. Die „Schlucht“ war für die kommenden Tage Ausgangspunkt und Basislager unserer Exkursionen. Und natürlich wurde dort auch die HEF gepflegt.

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Befahren wurde der „Graul am Schwarzenberg“ eine Polymetallgangerzlagerstätte, die seit vielen Jahren von einem Verein aufgewältigt und als Besucherbergwerk zugänglich gemacht wird.

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In der Radstube des Neu Gottesgeschickter Gangzuges

Das Wochenende klang aus mit der Befahrung des Briccius- Reviers bei Annaberg, in dem Kupfererze gefördert wurden.

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Man beschloss am Ende der Befahrung war man sich einig: Harz und Erzgebirge gehören zusammen, nicht nur historisch bedingt, sondern auch aus aktueller Freundschaft! Eine Neuauflage sollte schon bald statt finden.

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